WIESBADEN/LIMBURG. – Den Glaubwürdigkeitsverlust der katholischen Kirche im Zuge immer neuer Aufdeckungen von Missbrauchsfällen hat Beatrix Schlausch, die Präsidentin der Diözesanversammlung, beklagt. Die in Umfragen dazu ermittelten Zahlen seien erschreckend. Auf der jüngsten Sitzung des Gremiums am Samstag, 6. März, im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod äußerte sie sich „tief erschüttert“ über das Ausmaß der Fälle. Ausdrücklich betonte sie in ihrem Bericht, dass sie Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz van Elst in seinem erklärten Bemühen um rückhaltlose und konsequente Aufklärung aller Fälle im Bistum Limburg bestärke.
Erschreckender Glaubwürdigkeitsverlust der Kirche
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ist die gewählte Vertretung der Katholikinnen und Katholiken des Bistums Limburg. 77 Mitglieder beschäftigen sich in den jährlich zwei Sitzungen mit Entwicklungen im kirchlichen, gesellschaftlichen und staatlichen Leben, geben Anregungen für das Leben der Katholikinnen und Katholiken in Kirche und Gesellschaft, geben Anregungen an den Bischof und sein Beratungsgremium, den Diözesansynodalrat, und wählen Mitglieder, die die Anliegen der Diözesanversammlung überdiözesan vertreten.